Agenturen und Dienstleister verkaufen selten nur ein Projekt. Meistens hängt eine laufende Leistung daran: Betreuung, Wartung, ein monatliches Kontingent. Genau an dieser Stelle tun sich viele Angebotswerkzeuge schwer – und genau dort entsteht später die meiste Nacharbeit.
Ein Angebot über 6.400 Euro Projektkosten und 89 Euro monatliche Betreuung ist nicht ein Angebot über 6.489 Euro. Der Kunde muss auf einen Blick sehen, was er einmal zahlt und was dauerhaft anfällt. Für Sie ist die Trennung noch wichtiger: Aus der einmaligen Summe wird ein Projekt, aus der laufenden ein Abo. Beides hat einen eigenen Lebenszyklus.
Lassen Sie sich zeigen, was im System passiert, nachdem der Kunde zugesagt hat. Entsteht daraus automatisch ein Projekt mit Aufgaben, ein Abo mit der vereinbarten Laufzeit und ein Rechnungsentwurf? Oder landen Sie wieder in einem leeren Formular und tippen ab, was Sie gerade erst verkauft haben?
Wenn Sie an dieser Stelle von Hand nacharbeiten, haben Sie das Tool-Chaos nicht gelöst, sondern nur verschoben.
Ein Angebot, das der Kunde online annimmt und mit Finger oder Maus unterschreibt, spart nicht nur den Postweg. Der entscheidende Punkt ist, dass der Zeitpunkt der Annahme eindeutig feststeht und die zugehörige Vertragsfassung mitgespeichert wird. Daraus kann das System alles Weitere ableiten – ohne dass jemand eine Mail durchsucht.
Ein Hinweis zur Einordnung: Eine solche Annahme ist eine einfache elektronische Signatur. Für die allermeisten Dienstleistungsverträge reicht das. Wo das Gesetz ausdrücklich Schriftform verlangt, reicht sie nicht.
Was das für Sie heißt: Bewerten Sie ein Angebotswerkzeug nicht danach, wie hübsch das PDF aussieht, sondern daran, was nach dem „Ja“ des Kunden von allein passiert.